Bei einem korrekten Aufschlag...
darf keine Seite die Ausführung des Aufschlags unzulässig verzögern, sobald der Aufschläger
und der Rückschläger zum Aufschlag bereit sind. Mit der vorbereitenden Ausholbewegung
des Aufschlägers muss jede Verzögerung des Aufschlages (...sobald die Spieler zum
Aufschlag bereit sind, gilt die erste Vorwärtsbewegung des Schlägerkopfes durch den
Aufschläger als Aufschlagbeginn) als unzulässige Verzögerung angesehen werden.
Als unzulässige Verzögerung ist eine Zeitspanne von mehr als 5 Sekunden anzusehen,
von der signalisierten Bereitschaft des annehmenden Spielers gerechnet, das Spiel
fortsetzen zu wollen.
müssen der Aufschläger und der Rückschläger innerhalb der diagonal gegenüberliegenden
Aufschlagfelder stehen, ohne dass sie die Begrenzungslinien dieser Aufschlagfelder berühren.
im Para-Badminton gelten die Abbildungen D und F entsprechend für Rollstuhl-Badminton
und die Wettkampfklassen des Stehend-Badminton, die auf halbem Feld spielen.
muss ein Teil beider Füße des Aufschlägers und des Rückschlägers mit dem Spielfeldboden
fest in Berührung bleiben, vom Beginn des Aufschlags an gerechnet bis der Aufschlag
ausgeführt ist.
im Rollstuhl-Badminton: Vom Beginn bis zur Ausführung des Aufschlags dürfen sich die
Rollstuhlräder des Aufschlägers und Rückschlägers nicht bewegen, mit Ausnahme der
natürlichen Gegenbewegung des Rollstuhls des Aufschlägers.
muss mit dem Schläger zuerst die Basis des Balles getroffen werden.
muss sich - im Moment der Berührung mit dem Schläger - der gesamte Ball unterhalb der
Taille des Aufschlägers befinden. Die Taille ist als imaginäre Linie um den Körper beschrieben
und befindet sich dort, wo die unterste Rippe zu suchen ist.
im Rollstuhl-Badminton muss sich -  im Moment der Berührung mit dem Schläger -
der gesamte Ball unterhalb der Achselhöhle des Aufschlägers befinden.
muss der Schaft des Schlägers - im Augenblick des Treffpunktes mit dem Ball -
in eine Abwärtsrichtung zeigen.
Abbildung D
muss nach Aufschlagbeginn die Bewegung des Schlägers weiter vorwärts fortgesetzt
werden, bis der Aufschlag ausgeführt ist. [d.h. die Aufschlagbewegung darf nicht
verlangsamt und erst recht nicht abgestoppt werden].
muss der Ball vom Aufschlagtreffpunkt an aufwärts über das Netz fliegen, um -
sofern der Flug nicht unterbrochen wird - im Aufschlagfeld des Rückschlägers zu landen
(auch auf bzw. innerhalb der Begrenzungslinien).
- darf der Ball beim Versuch aufzuschlagen nicht verfehlt werden.
Sobald die Spieler zum Aufschlag bereit sind, gilt die erste Vorwärtsbewegung des
Schlägerkopfes durch den Aufschläger als Aufschlagbeginn
Einmal eingeleitet (...die erste Vorwärtsbewegung...) gilt ein Aufschlag als ausgeführt,
wenn der Ball vom Schläger des Aufschlägers getroffen wird, oder beim Versuch den
Aufschlag auszuführen der Aufschläger den Ball verfehlt.
Der Aufschläger darf mit dem Aufschlag nicht beginnen, bevor der Rückschläger bereit ist.
Der Rückschläger muss als bereit angesehen werden, wenn erkennbar ist, dass er
beabsichtigt den Aufschlag zurückzuschlagen.
Im Doppelspiel können während der Ausführung des Aufschlages die jeweiligen Partner jede
Position auf ihrer Spielfeldseite einnehmen, vorausgesetzt, die gegnerischen Aufschläger oder
Rückschläger werden in der Sicht nicht behindert.

Badminton - die Spielregeln

(Stand 12. Juli 2012)
Badminton Spielregel Buch
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1. Begriffsbestimmungen

Spieler
Jede Personen, die Badminton spielt.
Spiel
Der grundlegende Wettkampf im Badminton zwischen zwei Seiten (Parteien),
die jeweils aus einem oder zwei Spielern bestehen.
Einzel
Ein Spiel, zu welchem sich auf jeder Spielfeldseite je ein Spieler gegenübersteht.
Doppel
Ein Spiel, zu welchem sich auf jeder Spielfeldseite je zwei Spieler gegenüberstehen.
Aufschlagende Seite
Die Seite, die das Aufschlagrecht hat.
Rückschlagende Seite
Die Seite, die der aufschlagenden Seite gegenübersteht.
Ballwechsel (Rally)
Eine Abfolge von einem oder mehreren Schlägen, vom Aufschlag gerechnet bis zu dem Zeitpunkt,
da der Ball aus dem Spiel ist.
Schlag
Eine Bewegung des Schlägers des Spielers mit der Absicht den Ball zutreffen.
Para-Badminton
Die Bestimmungen in Kurisvschrift und grau unterlegt bereffen ausschließlich
Para-Badminton.
Die Erläuterungen/Anmerkungen des DBV sind in [eckigen Klammern] gesetzt.

2. Spielfeld und Spielfeldausstattung

Abbildung A
abbildung_a

3. Spielball

Das Spielfeld ist ein Rechteck und wird durch 40 mm breite Linien,
wie in
Abbildung A dargestellt, begrenzt.
Das Spielfeld für das Rollstuhl-Badminton wird in den Abbildungen D und E entsprechend
dargestellt.
Für die Wettkampfklassen des Stehend-Badminton, die auf halben Feld spielen,
ist das Einzel-Spielfeld in Abbildung F dargestellt.
Die Linien, die das Feld begrenzen, müssen leicht erkennbar sein (kontrastreich),
vorzugsweise in den Farben weiß oder gelb.
Die Linien sind Teil des Spielfeldbereichs, den sie begrenzen.
Die Pfosten haben, vom Boden des Spielfeldes gemessen, eine Höhe von 1,55 m und
müssen vertikal verbleiben, wenn das Netz gespannt ist, wie unter Regel 1.10 beschrieben.
Die Pfosten werden auf den Seitenlinien des Doppelspielfeldes platziert, wie in Abbildung A
dargestellt, gleichgültig, ob Einzel oder Doppel gespielt wird. Pfosten oder deren Stützen
dürfen nicht in das Feld über die Seitenlinien hinaus hineinragen.
Das Netz ist aus feiner, dunkelfarbiger Kordel von gleichmäßiger Stärke hergestellt.
Die Maschen dürfen nicht kleiner sein als 15 mm und nicht größer als 20 mm.
Das Netz ist 760 mm tief und wenigstens 6,10 m breit.
Die Netzoberkante wird mit einem 75 mm breiten, gedoppelten weißen Band eingefasst,
durch das eine Kordel oder ein Kabel (Seil) gezogen wird. Dieses Band muss auf der Kordel
oder dem Kabel (Seil) aufliegen.
Kordel oder Kabel (Seil) müssen spannkräftig genug sein,
um an den oberen Enden der Pfosten straff gespannt werden zu können.
Die Netzoberkante muss, vom Boden des Spielfeldes gemessen, in der Mitte des Feldes
eine Höhe von 1,524 m und an den äußeren Begrenzungslinien des Doppelspielfeldes
eine Höhe von 1,55 m haben.
Für das Rollstuhl-Badminton gilt diese Bestimmung versuchweise bis zu den und
einschließlich der Para-Badminton Weltmeisterschaften 2013.
Zwischen den seitlichen Netzabschlüssen und den Pfosten darf keine Lücke sein.
Falls erforderlich, müssen diese Abschlüsse in der gesamten Netztiefe am Ende mit den
Pfosten befestigt werden.
[Der freie Raum muss mindestens
- zwischen Seitenlinien zu einem anderen Spielfeld0,30 m
- zwischen Seitenlinie und einer Wand0,30 m
- zwischen den Grundlinien zweier Spielfelder1,30 m
- zwischen Grundlinie und einer Seitenlinie1,30 m
- zwischen Grundlinien und einer Wand0,80 m
betragen.

In diesem erweiterten Bereich muss ein Spieler mit einem nach oben gestreckten
Schläger aufrecht stehen können, ohne die Decke oder andere Hindernisse zu berühren.
Dies entspricht einer Mindesthöhe von 3 m.
Im Bereich des Deutschen Badmintonvebandes gilt: Eine Halle ist uneingeschränkt bespielbar,
wenn sie eine lichte Höhe von mindestens 9,00 m aufweist.
Bei einer Hallenhöhe von unter 5,00 m ist sie nicht bespielbar. Die lichte Höhe einer Halle ist
vom Boden bis zum untersten Teil der Deckenkonstruktion zu messen. Ist ein Deckenbalken
vorhanden, auch wenn über ihm noch freier Raum ist, so misst die lichte Höhe vom Boden
bis zum untersten Rand des Balkens. Bei Einsatz von Spielfeldmatten gilt im Bereich des
Deutschen Badminton-Verbandes ein Gleitreibungswert von 0,4-0,8. In Deutschland sind
die Spielfeldlinien gemäß DIN 18032 vorzugsweise in der Farbe Grün vorzusehen.]
- Erläuterungen des DBV
Der Spielball darf aus natürlichen und / oder synthetischen Materialien hergestellt werden.
Unabhängig vom Material, aus dem der Ball besteht, sollte er ganz allgemein den Flugeigen-
schaften eines Naturfederballs mit Korkbasis entsprechen.
Die Basis ist mit einer dünnen Lederschicht überzogen.
      

Spielball - Federball

Der Federball muss 16 an der Basis befestigte Federn haben.
Die Federn müssen eine einheitliche Länge zwischen 62 und 70 mm aufweisen,
gemessen von der Spitze bis zur Oberkante der Basis.
Die Spitzen der Federn müssen einen Kreis bilden mit einem Durchmesser von 58 bis 68 mm.
Die Federn müssen fest mit Zwirn oder einem anderen geeigneten Material befestigt sein.
Die Basis muss einen Durchmesser von 25 bis 28 mm haben und unten abgerundet sein.
Der Federball muss zwischen 4,74 g und 5,50 g wiegen.
      

Spielball - Kunststoffball

Der Korb oder die Nachbildung von Federn aus synthetischem Material
ersetzt die Naturfedern.
Die Basis ist in Regel 2.2.5 beschrieben.
Maße und Gewichte müssen wie in den Regeln unter "Spielball - Federball" sein.
Aufgrund unterschiedlichen spezifischen Gewichts und Verhaltens von synthetischem
Material im Vergleich mit Naturfedern ist jedoch eine  Abweichung bis zu 10% akzeptabel.
Unter dem Vorbehalt, dass allgemeine Form, Geschwindigkeit und Flugeigenschaft des
Spielballes nicht verändert werden, können Abweichungen von den obigen Spezifikationen
mit Genehmigung des zuständigen Nationalverbandes vorgenommen werden an Orten,
die aufgrund von atmosphärischen oder klimatischen Bedingungen für den
Standardfederball ungeeignet sind.

4. Balltest auf Geschwindigkeit

5. Badmintonschläger

      

Badmintonschläger - Besaitung

Um einen Ball zu testen, hat ein Spieler einen vollen Unterhandschlag auszuführen,
bei dem der Ball unmittelbar über der rückwärtigen Begrenzungslinie getroffen wird.
Der Ball ist in Aufwärtsrichtung und parallel zu den Seitenlinien zu schlagen.
Ein Ball mit korrekter Geschwindigkeit landet nicht weniger als 530 mm und nicht
mehr als 990 mm von der gegenüberliegenden rückwärtigen Begrenzungslinie
entfernt auf dem Boden, wie in
Abbildung B dargestellt.
abbildung_b
abbildung_c
Abbildung C
Abbildung B
Der Schlägerrahmen darf 680 mm in der gesamten Länge und 230 mm
in der gesamten Breite nicht überschreiten. Die Teile des Schlägers werden
in
Abbildung C dargestellt.
Der Griff ist der Teil des Schlägers, der vom Spieler in der Hand gehalten wird.
Die Besaitung ist der Teil des Schlägers, der zum Schlagen des Balles bestimmt ist.
Der Schlägerkopf begrenzt die Besaitung.
Der Schaft verbindet den Griff mit dem Schlägerkopf.
Der Schlägerhals (falls vorhanden) verbindet den Schaft mit dem Schlägerkopf.
Die Besaitung des Schlägers muss eben sein und aus einem Muster von sich kreuzenden
Saiten bestehen, die dort, wo sie sich kreuzen, entweder abwechselnd verflochten oder
geknotet sind. Das Saitenmuster muss im Allgemeinen einheitlich sein und darf insbesondere
in der Mitte nicht weniger dicht sein als in jedem anderen Punkt der Besaitung.
Die Besaitung darf 280 mm in der gesamten Länge und 220 mm in der gesamten Breite
nicht überschreiten. Die Besaitung darf jedoch bis in den Schlägerhals verlängert werden,
vorausgesetzt,
- die zusätzliche Besaitung überschreitet nicht eine Breite von 35 mm und
- die Gesamtlänge der Besaitung überschreitet dabei nicht 330 mm.
      

Badmintonschläger - Schläger

6. Zustimmung für spezielle Ausstattungen

Der Schläger muss frei sein von daran befestigten und vorspringenden Gegenständen mit
Ausnahme von solchen, die ausschließlich und speziell dazu dienen, Abnutzung und
Verschleiß oder Schwingungen zu verringern oder zu vermeiden, oder um Gewicht zu
verteilen, oder um den Schlägergriff durch eine Schnur an der Hand des Spielers
zu sichern und die für diese Zwecke eine angemessene Größe und Anbringung aufweisen.
Der Schläger muss frei sein von jeder Vorrichtung, die es einem Spieler ermöglicht die
Schlägerform zu verändern.
Die Badminton World Federation (BWF) hat bezüglich jeder Frage zu entscheiden,
ob ein Schläger, Ball oder eine Ausrüstung oder jegliches Modell, das zum Spielen von
Badminton benutzt wird, den Spezifikationen entspricht. Eine solche Entscheidung kann auf
Initiative der IBF erfolgen oder auf Antrag von jedem anderen, der ein echtes Interesse
an der Sache hat, einschließlich Spielern, Technischen Offiziellen, Ausrüstungsherstellern
oder Nationalverbänden oder einem Mitglied davon.
Zusätzliche Ausstattung für Para-Badminton
Im Para-Badminton kann ein Rollstuhl oder eine Gehstütze verwendet werden.
Der Körper des Spielers kann mit elastischem Band am Rollstuhl fixiert werden.
Der Rollstuhl kann mit hinteren Stützrädern ausgerüstet werden,
die über die Haupträder hinausragen.
Die Füße des Spielers müssen an der Fußraste des Rollstuhls befestigt sein.
 

7. Wahl

8. Punktsystem - Zählweise

Vor Spielbeginn wird eine Wahl durchgeführt.
Die Seite, welche die Wahl gewinnt, hat die Auswahl zu treffen zwischen den Möglichkeiten:
- zuerst auf- oder rückzuschlagen.
- Spielbeginn auf der einen oder anderen Seite des Spielfeldes.
Der Verlierer der Wahl hat sich für eine der verbleibenden Möglichkeiten zu entscheiden.

9. Wechsel der Spielfeldseiten

10. Aufschlag

Die Spieler wechseln die Spielfeldseiten:
- nach Beendigung des ersten Satzes.
- mit dem Ende des zweiten Satzes, falls es einen dritten Satz gibt.
- im dritten Satz, wenn die führende Seite 11 Punkte erreicht hat.
Wurden die Seiten nicht wie oben vorgeschrieben gewechselt, muss der Wechsel unmittelbar
nach Erkennen des Fehlers erfolgen. Voraussetzung ist, dass der Ball nicht mehr im Spiel ist.
Der bis dahin erreichte Punktestand bleibt bestehen.

11. Einzelspiel - Aufschlagende und rückschlagende Seiten

Der Aufschlag wird von den Spielern jeweils vom rechten Aufschlagfeld ausgeführt und im
rechten Aufschlagfeld zurückgeschlagen, wenn der Aufschläger noch keine Punkte oder eine
gerade Punktzahl in diesem Satz erreicht hat.
Der Aufschlag wird von den Spielern jeweils vom linken Aufschlagfeld ausgeführt und im
linken Aufschlagfeld zurückgeschlagen, wenn der Aufschläger in diesem Satz eine ungerade
Punktzahl erreicht hat.
In den Para-Badminton Wettkampfklassen, die auf halbem Feld spielen, wird der Aufschlag
von den Spielern jeweils aus dem entsprechenden Aufschlagfeld ausgeführt und
zurückgeschlagen.
Schlagreihenfolge und Position auf dem Spielfeld Während eines Ballwechsels wird der Ball
abwechselnd vom Aufschläger und Rückschläger von jeder beliebigen Position seiner
Spielfeldseite geschlagen, bis der Ball nicht mehr im Spiel ist (siehe Ball nicht im Spiel).
Punktgewinn und Aufschlag
- Wenn der Aufschläger einen Ballwechsel gewinnt, erzielt der Aufschläger einen Punkt.
  Der Aufschläger schlägt dann wieder auf, nun aber vom anderen Aufschlagfeld.
- Wenn der Rückschläger einen Ballwechsel gewinnt, erzielt der Rückschläger einen Punkt.
  Der Rückschläger wird nun zum Aufschläger.

12. Doppelspiel - Aufschlagende und rückschlagende Seiten

Ein Spieler der aufschlagenden Seite hat vom rechten Aufschlagfeld aufzuschlagen,
wenn diese Seite noch keine
Punkte oder eine gerade Punktzahl in diesem Satz erreicht hat.
Ein Spieler der aufschlagenden Seite hat vom linken Aufschlagfeld aufzuschlagen,
wenn diese Seite eine ungerade Punktzahl in diesem Satz erreicht hat.
Der Spieler der rückschlagenden Seite, der zuletzt aufgeschlagen hat, bleibt dort stehen,
von wo er zuletzt aufgeschlagen hat. Sein Partner hat die jeweils andere Position
einzunehmen. Der Spieler der rückschlagenden Seite, der diagonal gegenüber dem
Aufschläger zu stehen hat, ist der Rückschläger.
Der Aufschlag hat stets von dem Aufschlagfeld aus zu erfolgen, wie es dem Spielstand der
aufschlagenden Seite entspricht. Ausgenommen die Voraussetzungen zu "Positionsfehler
beim Auf- bzw. Rückschlag" sind erfüllt.
Schlagreihenfolge und Positionen auf dem Spielfeld Nachdem der Aufschlag zurückgeschlagen
ist, kann der Ball von irgendeinem Spieler der aufschlagenden Seite und irgendeinem Spieler
der rückschlagenden Seite von jeder Position auf seiner Spielfeldseite aus geschlagen werden,
bis der Ball nicht mehr im Spiel ist.
Punktgewinn und Aufschlag
- Wenn die aufschlagende Seite einen Ballwechsel gewinnt (siehe Zählweise), erzielt die
aufschlagende Seite einen Punkt. Der Aufschläger hat erneut aufzuschlagen, allerdings vom
anderen Aufschlagfeld. - Wenn die rückschlagende Seite einen Ballwechsel gewinnt
(siehe Zählweise), erzielt die rückschlagende Seite einen Punkt.
Die rückschlagende Seite hat jetzt aufzuschlagen.
Reihenfolge der Aufschlagenden:
In jedem Satz geht das Aufschlagrecht
...vom anfänglichen Aufschläger, der den Satz vom rechten Aufschlagfeld aus eröffnet
...über zum Partner des anfänglichen Rückschlägers, der seinen ersten Aufschlag vom
   linken Aufschlagfeld ausführt,
...über zum Partner des anfänglichen Aufschlägers,
...über zum anfänglichen Rückschläger
...über zum anfänglichen Aufschläger und so weiter.
Kein Spieler darf außerhalb der Reihenfolge aufschlagen oder außerhalb der Reihenfolge den
Aufschlag zurückschlagen, oder im gleichen Satz zweimal hintereinander den Aufschlag
zurückschlagen, mit Ausnahme von "Positionsfehler beim Auf- und Rückschlag".
Jeder der beiden Spieler der Siegerseite kann im folgenden Satz als Erster den Aufschlag
ausführen, und jeder der beiden Spieler der Verliererseite kann im folgenden Satz als Erster
den Aufschlag zurückschlagen.
Jeder der beiden Spieler der Siegerseite kann im folgenden Satz als Erster den Aufschlag
ausführen, und jeder der beiden Spieler der Verliererseite kann im folgenden Satz als Erster
den Aufschlag zurückschlagen.
Jeder der beiden Spieler der Siegerseite kann im folgenden Satz als Erster den Aufschlag
ausführen, und jeder der beiden Spieler der Verliererseite kann im folgenden Satz als Erster
den Aufschlag zurückschlagen.

13. Positionsfehler beim Auf- bzw. Rückschlag

Ein Positionsfehler beim Auf- bzw. Rückschlag liegt vor, wenn ein Spieler ...
außerhalb der Reihenfolge den Auf- bzw. Rückschlag ausgeführt hat.
vom falschen Auf- bzw. Rückschlagfeld auf- bzw. zurückgeschlagen hat.
Wenn ein Positionsfehler beim Auf- bzw. Rückschlag bemerkt wird,
ist dieser Positionsfehler zu berichtigen. Der erreichte Spielstand bleibt bestehen.

14. Fehler - es ist ein Fehler, wenn:

wenn ein Aufschlag nicht korrekt ist
wenn der aufgeschlagene Ball -
sich an dem Netz verfängt und auf der Oberkante hängen bleibt.
wenn der aufgeschlagene Ball - nach Überfliegen des Netzes im Netz hängen bleibt.
wenn der aufgeschlagene Ball - vom Partner des Rückschlägers geschlagen wird.
wenn der im Spiel befindliche Ball -
außerhalb der Begrenzungslinien des Spielfeldes den Boden berührt
(Begrenzungslinien zählen zum Feld).
wenn der im Spiel befindliche Ball - durch das Netz oder unter dem Netz hindurchfliegt.
wenn der im Spiel befindliche Ball - nicht über das Netz fliegt.
wenn der im Spiel befindliche Ball - die Decke oder Seitenwände berührt.
[Im Bereich des Deutschen Badmintonverbandes gilt: Bei einer lichten Höhe unter halb
9,00 m ist der Aufschlag zu wiederholen, wenn der Ball die Decke bzw. Deckenkonstruktion
berührt. Berührt er jedoch während des Ballwechsels die Decke bzw. Deckenkonstruktion,
entsteht immer ein Fehler.]
wenn der im Spiel befindliche Ball - einen Spieler oder die Kleidung eines Spielers berührt.
Im Para-Badminton wird ein Rollstuhl oder eine Gehstütze als Teil des Spielers angesehen.
wenn der im Spiel befindliche Ball - irgendeinen anderen Gegenstand oder eine andere
Person außerhalb des Spielfeldes berührt.
(Wo es aufgrund der Hallenkonstruktion erforderlich ist, kann die örtliche Badminton-Organisation mit Zustimmung
des Nationalverbandes Sonderregelungen für Fälle treffen, bei denen der Ball ein Hindernis berührt.)
[Eine Wiederholung ist zu geben, wenn der Ball einen Gegenstand berührt, der sich in dem Raum über dem
Spielfeld unterhalb 9,00 m befindet (Lampe, Lautsprecher, Sportgerät u. Ä. einschließlich Halterungen)
und aus der Deckenkonstruktion herausragt (die zur Deckenkonstruktion gehörenden Teile wie Träger usw.
sind keine derartigen Gegenstände). Es ist kein Fehler, wenn Gegenstände (auch Verstrebungen und Seile)
überflogen werden. Allerdings kann Wiederholung gegeben werden, wenn beim Überfliegen der Sichtkontakt des
bzw. der Spieler oder des Schiedsrichters zum Ball unterbrochen wird. Es sollte deshalb immer vor einem Wettkampf
geklärt werden, ob auf Wiederholung oder Weiterspielen zu entscheiden ist.]
wenn der im Spiel befindliche Ball - mit dem Schläger aufgefangen und angehalten wird und
dann während des eigentlichen Rückschlages geschleudert wird.
- vom selben Spieler zweimal hintereinander geschlagen wird. Es ist jedoch kein Fehler,
  wenn der Ball zu einem Schlag
  den Schlägerrahmen und die Besaitung trifft.
- von einem Spieler und danach dessen Partner geschlagen wird.
- den Schläger eines Spielers berührt und danach nicht in Richtung der gegnerischen
Spielfeldseite fliegt.
wenn der im Spiel befindliche Ball - vom selben Spieler zweimal hintereinander geschlagen wird.
Es ist jedoch kein Fehler, wenn der Ball zu einem Schlag den Schlägerrahmen und die
Besaitung trifft.
wenn der im Spiel befindliche Ball - von einem Spieler und danach dessen Partner
geschlagen wird.
wenn der im Spiel befindliche Ball - den Schläger eines Spielers berührt und danach nicht in
Richtung der gegnerischen Spielfeldseite fliegt.
wenn ein Spieler, während der Ball im Spiel ist …
- das Netz oder dessen Haltevorrichtung mit dem Schläger, seinem Körper oder seiner
Bekleidung berührt.
wenn ein Spieler, während der Ball im Spiel ist …
mit dem Schläger oder seinem Körper über dem Netz in das gegnerische Spielfeld eindringt
ausgenommen, dass der Schlagende dem Ball über das Netz folgt, wenn sich der Anfangs-
berührungspunkt mit dem Ball auf der Spielfeldseite des Schlagenden befindet.
wenn ein Spieler, während der Ball im Spiel ist …
mit dem Schläger oder seinem Körper unter dem Netz in das gegnerische Spielfeld eindringt,
vorausgesetzt der Gegner wird dadurch behindert oder abgelenkt.
wenn ein Spieler, während der Ball im Spiel ist …
den Gegner daran hindert/verhindert, einen zulässigen Schlag auszuführen, der dem Ball über
das Netz folgt.
wenn ein Spieler, während der Ball im Spiel ist …
seinen Gegner vorsätzlich durch irgendwelche Handlungen wie Rufen oder Gebärden ablenkt.
wenn ein Spieler im Rollstuhl-Badminton, während der Ball im Spiel ist …
- im Moment, in dem der Federball geschlagen wird, sich kein Teil des Rumpfs des Spielers in
  Kontakt mit dem Sitz des Rollstuhls befindet.
- sich die Befestigung eines Fußes an der Fußraste löst.
- während des Spiels der Spieler mit irgendeinem Teil der Füße den Boden berührt:
- seinen Gegner vorsätzlich durch irgendwelche Handlungen (Rufen oder Gebärden) ablenkt.
wenn ein Spieler wegen offenkundiger, wiederholter oder anhaltender Verstöße für schuldig
befunden wird.

15. Wiederholungen

„Wiederholung“ wird vom Schiedsrichter oder Spieler (wenn kein Schiedsrichter eingesetzt ist)
ausgerufen, um das Spiel anzuhalten.
„Wiederholung“ erfolgt, wenn …
der Aufschläger den Aufschlag ausführt, bevor der Rückschläger bereit ist.
„Wiederholung“ erfolgt, wenn …
während des Aufschlags sowohl der Rückschläger als auch der Aufschläger gleichzeitig
einen Fehler machen.
„Wiederholung“ erfolgt, wenn der Ball nach einem Rückschlag …
sich an dem Netz verfängt und auf der Oberkante hängen bleibt
„Wiederholung“ erfolgt, wenn der Ball nach einem Rückschlag …
nach Überfliegen des Netzes im Netz hängen bleibt.

„Wiederholung“ erfolgt, wenn …
während des Spiels der Ball auseinander fällt u. sich die Basis vollständig vom restl. Ball löst.
„Wiederholung“ erfolgt, wenn …
nach Meinung des Schiedsrichters das Spiel gestört oder ein Spieler durch einen Betreuer des
Gegners abgelenkt wird.
„Wiederholung“ erfolgt, wenn …
der Linienrichter nicht sehen konnte, wohin der Federball gefallen ist und der Schiedsrichter
seinerseits keine Entscheidung treffen kann.
„Wiederholung“ erfolgt, wenn …
ein unvorhergesehenes oder unbeabsichtigtes Ereignis eingetreten ist.
Wenn eine „Wiederholung“ eintritt, gilt der seit dem letzten Ballwechsel ausgeführte Aufschlag
nicht mehr und der Spieler, der zuletzt aufgeschlagen hatte, wiederholt den Aufschlag.

16. Ball nicht im Spiel

Ein Ball ist nicht mehr im Spiel, wenn …
er das Netz oder den Pfosten berührt und anschließend auf der Netzseite des Spielers,
der den Schlag ausgeführt hat, in Richtung Boden des Spielfeldes fällt.
Ein Ball ist nicht mehr im Spiel, wenn …
er den Boden des Spielfeldes berührt.
Ein Ball ist nicht mehr im Spiel, wenn …
der Tatbestand eines „Fehlers“ oder einer „Wiederholung“ vorliegt.

17. Fortgesetztes Spiel, unsportliches Verhalten u. Strafen

Das Spiel wird ohne Unterbrechung vom ersten Aufschlag bis zum Ende des Spiels
durchgeführt, ausgenommen wie in den Regeln "Fortgesetztes Spiel, unsportliches Verhalten
und Strafen" und für Rollstuhl-Badminton erlaubt.
Bei allen Spielen sind Pausen erlaubt ...
von nicht länger als 60 Sekunden in jedem Satz, wenn die führende Seite 11 Punkte
erreicht hat.
Bei allen Spielen sind Pausen erlaubt ...
von nicht länger als 120 Sekunden zw. dem ersten und zweiten Satz sowie zwischen einem
zweiten und dritten Satz. (Bei vom Fernsehen übertragenen Spielen entscheidet der Referee
vor dem Spiel, ob die in Regel 16.2 erlaubten Pausen genommen und fest eingehalten
werden müssen.)

Spielunterbrechung ...
Wenn es Umstände erforderlich machen, die außerhalb der Verantwortung der Spieler liegen,
kann der Schiedsrichter das Spiel so lange unterbrechen, wie er es für notwendig erachtet.
Spielunterbrechung ...
Unter besonderen Umständen kann der Referee den Schiedsrichter anweisen, das Spiel zu
unterbrechen. Für Rollstuhl-Badminton wird die Reparatur des Rollstuhls als ein besonderer
Umstand angesehen.
Spielunterbrechung ...
Wird das Spiel unterbrochen, bleibt der Punktestand bestehen und das Spiel wird später,
wie abgebrochen, wieder aufgenommen.
Unter keinen Umständen darf das Spiel verzögert werden, um einem Spieler die Möglichkeit
zu geben, sich zu erholen, Luft zu schöpfen oder Ratschläge einzuholen.
Über den Tatbestand der Spielverzögerung entscheidet einzig und allein der Schiedsrichter.
Ein Spieler darf nur Ratschläge erhalten, wenn der Ball nicht im Spiel ist
Kein Spieler darf ohne Erlaubnis des Schiedsrichters das Spielfeld verlassen, ausgenommen
wie in den Regeln für Pausen beschrieben.
Im Rollstuhl-Badminton darf ein Spieler das Spielfeld für eine zusätzliche Pause zur Katheder-
entleerung während eines Spiels verlassen. Der Spieler wird von einem Referee begleitet.
Ein Spieler darf nicht ...
absichtlich das Spiel verzögern oder ohne Erlaubnis unterbrechen.
Ein Spieler darf nicht ...
ohne Erlaubnis den Ball modifizieren oder beschädigen, um Geschwindigkeit oder Flugeigen-
schaft zu verändern.
Ein Spieler darf nicht ...
sich unsportlich / ungehörig verhalten.
Ein Spieler darf nicht ...
sich eines unsportlichen Verhaltens schuldig machen, das nicht anderweitig durch eine
Badmintonregel abgedeckt ist.
Behandlung von Verstößen ...
Der Schiedsrichter hat einen Verstoß gegen Regel wie folgt zu ahnden ...
- durch eine Verwarnung [Gelbe Karte] an die Seite, die sich schuldig gemacht hat.
- durch eine Fehlerverwarnung [Rote Karte] an die schuldige Seite, wenn sie vorher
  verwarnt worden ist.
  Zwei derartige Fehlerverwarnungen [zweite Rote Karte] einer Seite sind als fortdauerndes
  Vergehen zu werten.
- Im Falle einer groben Unsportlichkeit, eines fortdauernden Vergehens oder eines Verstoßes
  gegen die Pausenregelung [verspätetes Erscheinen nach einer Pause] hat der Schieds-
  richter der schuldigen Seite eine Fehlerverwarnung zu geben. Er hat den Referee zu rufen,
  welcher berechtigt ist, die schuldige Seite von diesem Spiel zu disqualifizieren
  [Schwarze Karte].

18. Turnieroffizielle und Einsprüche

 
Abbildung D
abbildung_c
Ein Spiel ist beendet, wenn eine Seite zwei Sätze gewonnen hat, außer es ist etwas anderes
vereinbart worden.
Ein Satz gilt von der Seite als gewonnen, die zuerst 21 Punkte erreicht hat, mit Ausnahme
- Beim Spielstand von 20-beide gewinnt die Seite den Satz, welche zuerst einen Vorsprung
von zwei Punkten hat. - Beim Spielstand von 29-beide gewinnt die Seite den Satz,
welche als nächste den 30. Punkt erzielt.
Die Seite, die einen Ballwechsel gewinnt, erhält einen Punkt zum bisherigen Punktestand hinzu.
Eine Seite gewinnt einen Ballwechsel, wenn die Gegnerseite einen Fehler begeht oder der Ball
aus dem Spiel ist, weil er auf den Boden innerhalb des gegnerischen Spielfeldes fällt.
Die Seite, die einen Satz gewinnt, führt im nächsten Satz den ersten Aufschlag aus.
PDF Satzung
Satzung
Spielregeln 2016-17
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Referee hat die Gesamtverantwortung für das Turnier oder die Veranstaltung,
bei dem (der) Spiel(e) stattfinden.
Der für ein Spiel eingesetzte Schiedsrichter ist verantwortlich für den Ablauf des Spiels, für
das Spielfeld und die unmittelbare Spielfeldumgebung. Der Schiedsrichter hat dem Referee
zu berichten.
Der Aufschlagrichter hat die Aufschlagfehler zu geben, die vom Aufschläger gemacht werden
Ein Linienrichter zeigt an, ob ein Federball „in“ oder „aus“ ist, bezogen auf die ihm
zugewiesene(n) Linie(n).
Die Tatsachenentscheidung eines Turnieroffiziellen ist endgültig, bezogen auf seine
Verantwortlichkeit. Ausgenommen ist der Fall, dass der Schiedsrichter aus seiner Sicht
zweifelsfrei eine Fehlentscheidung eines Linienrichters erkannt hat. Für diesen Fall hat der
Schiedsrichter die Entscheidung des Linienrichters zu korrigieren (overrulen).
Ein Schiedsrichter muss:
- die Einhaltung der Badminton-Spielregeln überwachen, durchsetzen und vor allem ,,Fehler“
  oder ,,Wiederholung“ ausrufen, wenn diese eingetreten sind.
- seine Entscheidung bei einem Einspruch wegen eines Streitpunktes vor Beginn des nächsten
  Aufschlages treffen.
- dafür sorgen, dass Spieler und Zuschauer über den Fortschritt des Spiels informiert werden.
- nach Rücksprache mit dem Referee Linienrichter oder einen Aufschlagrichter einsetzen oder
  absetzen.
- dafür sorgen, dass auch diejenigen Aufgaben wahrgenommen werden, zu denen kein
  Offizieller für das Spielfeld eingesetzt ist.
- wenn einem eingesetzten Turnieroffiziellen die Sicht versperrt war, die Entscheidung für ihn
  treffen oder auf „Wiederholung“ entscheiden.
- alle Vorkommnisse im Zusammenhang mit Regel 16 aufschreiben und dem Referee melden.
- den Referee bei allen nicht stattgegebenen Einsprüchen rufen, jedoch nur in Fällen der
  Regelauslegung. (Solche Einsprüche müssen vor der Ausführung des nächsten Aufschlages
  vorgetragen werden oder bei Spielende bevor die Seite, welche die Einsprüche vorbringt,
  das Spielfeld verlassen hat.)
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