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Badmintonspezifische Spiele

Dänisches Doppel
Die Spieler stellen sich alle mit einem Meter Abstand hinter der Grundlinie eines Doppelfeldes auf.
Zwei Spieler begeben sich als Team auf die gegnerische Doppelhälfte (Das Königsdoppel). Der
Trainer steht außerhalb des Feldes und spielt aus einer Ballrolle einen eröffnenden Ball ins „leere“
Doppelhalbfeld. Es finden sich nun schnell zwei Spieler aus dem Spielerpool hinter der Grundlinie
zusammen, die zusammen als Doppel (das Arbeiterdoppel) gegen das Königsdoppel antreten.
Einer der Arbeiter versucht nun den vom Trainer eingespielten Ball zu schlagen und somit den
Ballwechsel zu eröffnen. Die beiden Doppel spielen den Ballwechsel aus. Sollten die Könige den
Ballwechsel gewinnen, bleiben sie auf der Feldhälfte stehen und kassieren je einen Siegespunkt.
Die Arbeiter müssen schnell das Feld verlassen, denn der Trainer spielt den nächsten Ball ins „leere
“ Feld. Es finden sich wieder zwei Spieler zu einem neuen Arbeiterdoppel zusammen, die gegen die
Könige antreten. Sollte dann das Arbeiterdoppel gewinnen, müssen die Könige sich wieder in den
Spielerpool einfügen und die Arbeiter müssen schnell durch das Netz auf die andere Seite und als
Könige ihr Feld verteidigen. Es gewinnt der Spieler, der die meisten Siegpunkte hat.

Englisches Doppel
Vier Spieler auf einem ganzen Doppelfeld. Jeder spielt und verteidigt aber nur seine Spielhälfte. Es
darf auch longline aufgeschlagen werden. Wer einen Fehler macht verliert eines seiner 3 Leben. So
scheiden nach und nach die Spieler aus. Wer als erstes ausgeschieden ist, wird vom Gewinner mit
Abschüssen (Anzahl Restleben des Siegers) auf den Po bestraft.

Hoyer-Larsen Einzel
Zwei Spieler auf einem ganzen Einzelfeld. Man spielt bis 3 Punkte (bis 5, oder 3 Pkt. In Folge o.ä.),
wer diese Runde verliert, darf auf seiner Seite einen Feldbereich streichen, der nicht mehr vom
Gegner angespielt werden darf. Es gibt 6 Feldbereiche (VF, MF und HF jeweils getrennt durch die
Mittellinie). Wer nur noch einen Feldbereich auf seiner Seite hat, hat verloren.

Netzkönig
Netzkönig ist ein Teamspiel. Es wird je nach Spielniveau der Teilnehmer auf der ganzen
Einzelfeldbreite oder nur auf dem Halbfeld gespielt. Jedes der beiden Teams steht hintereinander
hinter der Aufschlaglinie. Der erste Spieler aus Team A schlägt ins gegnerische Vorderfeld auf (vor
die Aufschlaglinie!) und reiht sich schnellstmöglich hinter seinem Team wieder an. Der erste Spieler
aus Team B nimmt den Aufschlag an und stellt sich ebenfalls, nachdem er den Ball ins gegnerische
Halbfeld geschlagen hat, wieder hinter seiner Mannschaft an. So rotieren die Spieler bis einer einen
Fehler gemacht hat. Dieser Spieler muss sich neben das Feld setzen. Das Team des
ausgeschiedenen Spielers muss nun mit weniger Spieler auskommen. Das Team, welches als
erstes alle Spieler verloren hat, verliert auch das Spiel.


Polizistenspiel
Der Trainer stellt sich mit seinem Schläger in die Mitte des Badmintonfeldes, mit Blickrichtung zum
Netz. Der Übende steht im zentralen Bereich gegenüber. Der Trainer bestimmt nun durch zeigen
mit dem Schläger in welche Position des Feldes der Übende laufen soll. Dabei hat er die Laufwege
sowie die dazugehörigen Techniken (Sidesteps, Umsprung usw.) zu beachten und anzuwenden.
Geübt werden:
- Smash im linken/rechten hinteren Badmintonfeld
- Vorhand im rechten/Rückhand im linken mittleren Badmintonfeld
- Drop mit Vorhand am Netz rechts/Netz links
Nach einer vorher bestimmten Zeit wird gewechselt.

Ringelpietz
Zwei große Teams auf einer Seite. Alle schlagen den Ball nacheinander in das gegnerische
Vorderfeld. Der Aufschlag dient nur als Spieleröffnung und zählt nicht als Fehler. Daher ist der
Aufschläger der einzige Spieler der zwei Schläge macht. Alle anderen machen nur einen Schlag und
stellen sich dann auf ihrer Seite wieder an. Gespielt wird nach Punkten oder ein Spieler aus der
Mannschaft verliert bei einem eigenen Fehler eines seiner 3 Leben. So wird die Mannschaft immer
kleiner bis nur noch einer aus dem Team übrig ist und versucht gegen die verbleibenden Spieler aus
der gegnerischen Mannschaft doch noch zu gewinnen. Ein Netzroller der nicht zurückkommt bringt
ein Bonusleben.

Rundlauf
Mehrere Leute auf einer Spielhälfte. Die Netze sind an den Rändern etwas zu Seite gezogen. Linke
Spielhälfte anstellen und rechte Spielhälfte schlagen. Dann rüberlaufen und da anstellen. Wer einen
Fehler macht scheidet aus. Die letzten beiden Spielen einen Punkt aus. Der Gewinner bekommt
eine „Krone“ und kann diese bei seinem nächsten Fehler in der nächsten Runde setzen.

Schattenbadminton
Gestartet wird von der zentralen Position aus. Unter Berücksichtigung der Laufwege und der
dazugehörigen Lauftechniken werden die Spielfeldecken angelaufen.
Siehe auch Laufwege

Schwedisches Einzel
Im Prinzip wie Ringelpietz jedoch auf dem ganzen oder halben Feld. Dementsprechend stellt man
sich hinter dem Spielfeld an. Alternativen: Wer einen Fehler macht muss seinen Schläger abgeben
und die Mannschaft muss die Schläger durchreichen. Oder mit Sichtschutz, heißt z.B. zwei große
Weichböden stehen am Netz.

Sektorenschießen
Gespielt wird auf dem halben Doppelfeld 1:1 gegeneinander. Für jeden gegnerischen Fehler
bekommt man einen Gummipunkt. Sollte es ein Spieler schaffen, drei Gummipunkte hintereinander
zu erlangen, bekommt er einen gegnerischen Sektor gut geschrieben. Jeder Spieler verfügt über 7
Feldsektoren, die durch die Spielfeldlinien begrenzt werden (2 im Vordefeld, 2 im Mittelfeld, 2 im
Hinterfeld, 1 Körper). Man kann auch dadurch Sektoren erobern, in dem man direkt, d.h. ohne
gegnerischen Schlägerkontakt, den Ball in einen gegnerischen Sektor spielt. Sollte also Hans 2
Gummipunkte haben, aber Peter mit einem direkten Punkt den Körpersektor von Hans erobern
können, dann bekommt Peter den Körper als Sektor gut geschrieben (es fehlen noch die anderen
6 zum Sieg) und das Spiel geht bei 0:0 Gummipunkten weiter. Sieger ist der Spieler, der zuerst alle
Sektoren erobern kann.

Tischtennis Doppel
Vier Spieler auf einem Doppelfeld nur Vorderfeld. Die Spieler müssen abwechselnd den Ball
schlagen. Normal zählen. Zusatz: 3 Punkte bei Netzroller der nicht zurück kommt.

Zick Zack
Jeder Spieler besetzt ein Halbfeld und hat drei Lebenspunkte. Jeder Spieler darf nun über Kreuz
diagonal auch in ein anderes Badmintonspielfeld spielen. Bei drei Spielfeldern nebeneinander würden
zwölf Spieler spielen können und rein theoretisch von Spielfeld eins in Spielfeld drei spielen. Immer
dass Netz nach jedem Schlag wieder mit dem Ball überfliegend. Landet ein Ball in meinem Feld,
oder schlage ich ins aus, verliere ich einen Lebenspunkt. Jeder der 0 hat fliegt raus, die anderen
rücken nach und schließen die Lücke. Die zwei verbliebenen spielen ein Einzel bis drei.

51er Match
Jeder Spieler hat ein halbes Feld. Jede Mannschaft steht auf einer Seite der Netze. Man spielt also
Halbfeldeinzel gegen einen Gegner. Wie alle anderen auch. Punkte können aber nur erzielt werden
durch so genannte „Winner“. Also Bälle die auf den Boden fallen ohne vorherige gegnerische
Schlägerberührung. Und alle Feldbereiche haben unterschiedliche Punktewertigkeiten. Mittelfeld 1
Punkt, Vorderfeld 2 Punkte, Hinterfeld 3 Punkte und Körpertreffer (ausser Gesicht) 4 Punkte. Einen
Punkte gibt es auch wenn der Gegner 3 leichte Fehler (Aus oder Netz) in Folge macht. Gelingt
einem Spieler also nun z.B. ein „Winner“ ruft dieser laut STOP, ab da dürfen die anderen den
laufenden Ballwechsel noch zu Ende spielen. Sind alle Ballwechsel beendet schreibt der Trainer für
jede Mannschaft die erreichten Punkte in dieser Runde auf. Eine Mannschaft rotiert nach jeder
Runde, so dass die Gegner wechseln. Dann startet eine neue Runde auf das Signal des Trainers.
Welche Mannschaft erreicht als erstes 51 Punkte.