Zurück zu Spielesammlung
Home

Gruppenspiele

Abfahrt
Geräte: Pro Gruppe eine Teppichfliese, ein Springseil und ein Pylon. Aufgabe: Diese Wintersportart
wird in Dreiergruppen durchgeführt. Ein Kind steht mit beiden Füßen in der Hocke auf einer
Teppichfliese, hält ein Springseil in der Mitte fest und lehnt sich leicht nach hinten. Zwei weitere
Kinder halten die Enden des Seils und ziehen den ‚abfahrtsläufer‘ um ein Pylon als Wendemarke
zum Start zurück. Jedes Kind soll einmal auf der Fliese stehen.
Sicherheitshinweis: Der Abfahrtsläufer muss unbedingt mit dem ganzen Fuß aufsetzen, um nicht
nach vorn zu fallen!
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf

Biathlon
Geräte: Pro Gruppe ein kleiner Kasten, 5 Badmintonbälle, ein Springseil sowie insgesamt 8 Pylone.
Aufgabe: Der Zeitbedarf bei diesem Wettbewerb beträgt eine Schulstunde. Jede Gruppe bekommt
eine Ecke zugeteilt. Mit Pylonen wird ein großes Laufviereck abgesteckt. In der Mitte der Halle
stehen vier kleine Kästen umgedreht in etwa 1 m Abstand zueinander. Vor jedem Kasten liegen
fünf Badmintonbälle. Der Abstand zum Kasten kann je nach Alter der Kinder zwischen 2-4 m
variieren und wird mit Hilfe von Springseilen markiert. Jeder Gruppe wird ein Kasten als Wurfstation
fest zugeteilt. Um alle Wurfstationen herum wird ein weiteres Laufviereck mit Pylonen als
‚Strafrunde‘ abgesteckt. Auf Kommando läuft aus jeder Gruppe ein Kind zwei große Runden, begibt
sich dann zur Wurfstation und versucht die fünf Badmintonbälle in den Kasten zu werfen. Die
Strafrunden ergeben sich aus der Anzahl der Bälle, die nicht im Kasten landen. Sind alle Strafrunden
(oder auch keine) absolviert, kehrt der Läufer zur Gruppe zurück und schlägt den nächsten Läufer
ab. Je nach zur Verfügung stehender Zeit soll jedes Kind z. B. dreimal laufen und werfen.
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf

Ja-Nein-Lauf
Gespielt wird in der ganzen Halle oder auf dem Sportplatz. Es werden 2 Mannschaften gebildet, eine
Ja-Gruppe und eine Nein-Gruppe. Der Spielleiter/Die Spielleiterin stellt eine altersgemäße Frage: z.B.
sind Eichhörnchen grün-blau gestreift? Wenn die Antwort "Nein" lautet muss die Ja-Gruppe
weglaufen. Die Nein-Gruppe muss die Kinder der Ja-Gruppe fangen. Gefangene Ja-Mitglieder
kommen in die Nein-Gruppe. Danach wird die nächste Frage gestellt, die z.B. mit Ja beantwortet
wird: z.B. haben alle Nadelbäume Nadeln? (Ja) Es sind durchaus auch schwierigere Fragen erlaubt.
Nun läuft die Nein-Gruppe weg und die Ja-Gruppe verfolgt die Mitgleider der Nein-Gruppe usw.
Spielidee von Astrid Seehaus von Astrid Seehaus aus Thüringen

Kartenlauf
Vorbereitung: Alle Karten eines Kartenspiels werden verdeckt an der einen Seite der Halle
ausgelegt. Die Schüler stehen in 4 Gruppen am anderen Ende der Halle und erhalten durch
Losentscheid eine der 4 Asse (Karo, Herz, Kreuz oder Pik).
Auf Kommando beginnt das Spiel. Der jeweils Erste jeder Gruppe läuft auf die gegenüberliegende
Hallenseite und dreht eine beliebige Karte um. Ist sie von seiner Farbe, darf er sie mitnehmen. Ist
die Karte nicht von seiner Farbe, dreht er sie wieder um. Er sprintet zurück zu seiner Gruppe,
schlägt per Handschlag ab und der nächste Läufer darf starten. Das wiederholt sich in jeder Gruppe
so lange, bis alle Karten einer Farbe gesammelt wurden (2,3,4,5,6,7,8,9,10, Bube, Dame, König
und Ass). Sieger ist die Mannschaft , welche zuerst alle Karten ihrer Farbe komplett hat.
Variationen:
Es muss der Reihe nach gesammelt werden (Straße).
Die Karten werden auf einem größeren Gebiet ausgelegt, oder sogar im Geräteraum.
Hinweis: Das Spiel wird quer durch die Halle gespielt, so dass es möglich ist, in einer Hallenhälfte vier
Mannschaften gleichzeitig spielen zu lassen. Auch Turniere sind möglich.
Spielidee von A. Scharler

Langlauf
Geräte: Pro Gruppe zwei Teppichfliesen, ein Pylon. Aufgabe: Ein Kind aus jeder Gruppe steht an
der Startlinie mit jedem Fuß auf einer Teppichfliese. Im klassischen Diagonalschritt, unterstützt vom
Armschwung, geht es um eine Wendemarke zum Start zurück. Dort erfolgt die Übergabe der „Ski“
an den nächsten Läufer.
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf

Planierraupe

Geräte: Pro Gruppe eine Weichbodenmatte. Aufgabe: Über Nacht hat es viel Neuschnee gegeben.
Die Pisten müssen frei geräumt und planiert werden. Jede Gruppe legt ihre Weichbodenmatte an
eine Startlinie. Je nach Alter und Gruppengröße haben zwei oder drei Kinder die Aufgabe, die Matte
auf die gegenüberliegende Seite und wieder zur Startlinie zurückzuschieben. Dann kommt die
nächste Gruppe an die Reihe. Möglich sind auch mehrere Durchgänge.
Variationen: ein Kind liegt zusätzlich als Erschwernis auf der Matte, die glatte Seite der Matte liegt
oben.
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf

Skeleton
Geräte: Pro Gruppe ein Rollbrett und ein Pylon. Aufgabe: Mit dem Kopf voran auf Kufen in den
Eiskanal - das ist Skeleton. Wir benutzen stattdessen ein Rollbrett. Am Ende der Halle steht pro
Gruppe ein Pylon als Wendemarke, die umrundet werden muss. Das erste Kind in jeder Gruppe
legt sich auf das Brett mit den Händen an der Startlinie. Auf Kommando stößt es sich mit beiden
Händen gleichzeitig vom Boden ab, legt die festgelegte Strecke zurück und übergibt das Rollbrett
an das nächste Kind, bis alle den Eiskanal bewältigt haben.
Sicherheitshinweis: Die Hände müssen unbedingt seitlich vom Körper aufgesetzt werden, um ein
Überrollen zu verhindern
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf

Skispringen
Geräte: Sprossenwand, zwei Langbänke, zwei Teppichfliesen, ein Springseil, eine Weichbodenmatte,
ein Maßband. Aufgabe: Zwei Langbänke werden als Anlaufspuren dicht nebeneinander in eine
Sprossenwand eingehängt. Am Ende liegt eine Weichbodenmatte. Ein Kind hockt mit jedem
Fuß auf einer Teppichfliese oben auf den Langbänken und hält in der Mitte ein Springseil. Zwei
weitere Kinder halten je ein Ende des Seiles und ziehen den Springer hinunter. Dieser springt am
Ende der Anlaufspur ab und versucht eine Telemark­landung. Gemessen wird die Sprung­weite.
Hinweis: Die Bewegungsintensität ist bei dieser Aufgabe zwar gering, als Bewegungserlebnis aber
zum Ausprobieren empfohlen.
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf

Slalom
Geräte: Pro Gruppe eine Teppichfliese, ein Springseil und 5 Pylone. Aufgabe: Diese Wintersportart
funktioniert ähnlich wie die Abfahrt. Statt einer geraden Strecke wird nun ein Slalomparcours mit
Pylonen abgesteckt, den es zu durchfahren gilt. Jedes Kind steht einmal auf der Fliese.
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf

Zweierbob
Geräte: Pro Gruppe ein Rollbrett, einen kleinen Kasten, ein Pylon. Aufgabe: Ein kleiner Kasten wird
umgedreht auf ein Rollbrett gelegt - fertig ist der Bob auf Rollen statt auf Kufen. Ein Pylon ist
wiederum die Wendemarke. Ein Kind sitzt im Bob, ein weiteres schiebt von hinten an den Schultern.
Am Start wird getauscht. Jedes Kind sitzt einmal im Bob und schiebt anschließend.
Sicherheitshinweis: Der Bob erreicht zum Teil eine hohe Geschwindigkeit. Die wartenden Kinder
sollten deshalb beim Abfangen des Bobs helfen.
http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/Lehrhilfen/2008/Lehrhilfen-Ausgabe-November-2008.pdf